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Zahl der Pflegekinder geringfügig zurückgegangen

3 232 junge Menschen waren Ende 2020 in Schleswig-Holstein bei Pflegeeltern in Vollzeitbetreuung untergebracht. Das sind geringfügig (0,8 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor, so das Statistikamt Nord.

17 Prozent der betroffenen Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen hatten einen Migrationshintergrund. Bei 85 Prozent der Unterstützten lebte die Herkunftsfamilie bzw. der junge Volljährige selbst von Transferleistungen („Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe, Kinderzuschlag).

Von den Pflegekindern waren 21 Prozent jünger als sechs Jahre. Sowohl der Anteil der Sechs- bis unter Zwölfjährigen als auch der der Zwölf- bis unter 18-Jährigen beliefen sich jeweils auf 37 Prozent. Volljährig waren fünf Prozent.

Im Durchschnitt befanden sich die Betroffenen am Jahresende 2020 bereits gut fünfeinhalb Jahre (67 Monate) in einer Pflegefamilie.

Hinweise: Erfasst wurden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Rahmen der Jugendhilfe bei Pflegeeltern untergebracht worden sind. Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil aus dem Ausland stammt.

Quelle: statistik-nord

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