Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls nach Bundesländern für 2020

7. Juli 2021

BundesländerGesamtakute KiWoGlatente KiWoGKeine KiWoG aber Hilfebedarfkeine KiWoG keine Hilfen
Baden-Württemberg16 7182 4732 6526 0825 511
Bayern21 3472 9973 3897 6577 304
Berlin18 4713 4534 7185 0845 216
Brandenburg8 0751 5261 5322 4912 526
Bremen2 639474357844964
Hamburg2 659636495966562
Hessen15 6042 7452 3155 1735 371
Mecklenburg-Vorpommern4 3367134261 9661 231
Niedersachsen15 0151 8582 2325 0905 835
Nordrhein-Westfalen54 3477 2196 95118 58821 589
Rheinland-Pfalz9 1771 4141 6743 2422 847
Saarland2 3232472437871 046
Sachsen8 3351 5501 5962 7242 465
Sachsen-Anhalt4 7087245501 8501 584
Schleswig-Holstein6 2399971 0091 9502 283
Thüringen4 4826647222 0631 033
Deutschland194 47529 69030 86166 55767 367
Quelle: Statistisches Bundesamt

WIESBADEN – Die Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2020 bei fast 60 600 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Das waren rund 5 000 Fälle oder 9 % mehr als 2019. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben die Kindeswohlgefährdungen damit im Corona-Jahr 2020 den höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Jahr 2012 erreicht. Bereits in den beiden Vorjahren war die Zahl der Kindeswohlgefährdungen deutlich – und zwar um jeweils 10 % – gestiegen. Quelle: Statistisches Bundesamt