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von Christoph Malter und Birgit Nabert

Die Frage des Umgangs von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern ist von vielen Unwägbarkeiten geprägt. Einerseits nimmt die rechtliche Normierung wenig Rücksicht auf die besondere Situation von Pflegekindern bei Fragen des Umgangs und lässt vieles offen, was eindeutiger geregelt sein müsste. Pflegekinder werden genauso behandelt wie Scheidungskinder (Salgo, 2004). Andererseits ist die Frage nach Maß, Art und Umfang von Umgangskontakten oder auch Umgangsausschluss (vgl. Fegert, 2004) selbst in Fachkreisen strittig und oft geprägt von der jeweiligen eigenen Überzeugung, also ob der Theorie des Ersatz- oder Ergänzungsfamilienprinzips (Nienstedt, Westermann, 2007 vs. DJI, 1987) mehr Glauben geschenkt wird, bzw. die Sicht der fachlich umstrittenen ‚Zwei-Mütter-Theorie‘ (s. bspw. Wiemann, 1994), die in der Theorie des ‚binuklearen Familiensystems‘ beschrieben wird (Balloff, 2004), angenommen wird oder eben auch nicht…

Der komplette Artikel wurde veröffentlicht in der Zeitschrift paten 4-2011

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